Bauorte: 61440 Bad Homburg/Oberursel und 55252 Wiesbaden
Fertigstellung: Dezember 2015 und Mai 2023
Nach rund 11 Monaten Bauzeit konnten wir 2005 das neue Audi-Zentrum Bad Homburg/Oberursel an die Marnet-Gruppe übergeben. Das Audi-Terminal-Design wurde in allen aktuellen Details umgesetzt – vom Showroom über die Auslieferung und Werkstatt bis zum Verkaufspavillion und den Außenanlagen.
Höchste Ausführungsqualität ist für uns selbstverständlich. Auf einem Grundstück mit ca. 12.000 m² wurde das 4.500 m² große Autohaus (Showroom: 750 m²) errichtet. Auf diesem Raum können die komplette Audi-Modellpalette sowie einige ausgewählte Sportexponate präsentiert werden.
Der Servicecharakter des Hauses wird u. a. durch vier Direktannahmeplätze und 20 Werkstattplätze sichergestellt. Volker Link, Geschäftsleiter des Audi-Zentrums Bad Homburg/Oberursel, betont: „Wir sind froh, dass die Bauphase reibungslos verlaufen ist und dass wir nun an unserem Standort durchstarten können.“
2023 durften wir erneut für die Marnet-Gruppe bauen: In Wiesbaden haben wir den Neubau eines VW-Autohauses mit einer Gesamtgröße von über 4.100m² realisiert. Neben einer 576m² großen Ausstellung sind Flächen für die Bereiche Werkstatt, Karosserie, Dialogannahme, FAS/Prüfung, Aufbereitung, Lager, Verwaltung, Verkauf, Fahrzeugwäsche, Technik, Sozialräume sowie ein ca. 360m² großer Gebrauchtwagenpavillon entstanden.
Parallel zur baulichen Umsetzung wurde die technische Infrastruktur des Standorts gezielt auf zukünftige Mobilitäts- und Energieanforderungen ausgerichtet: Dazu gehörten die vorausschauende Auslegung der elektrischen Versorgungsstruktur, die Konzeption einer intelligent steuerbaren Ladeumgebung, die Einbindung der erforderlichen Mittelspannungskomponenten in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger sowie die Einbindung einer Photovoltaiklösung zur nachhaltigen Eigenstromerzeugung. Damit wurde eine belastbare Grundlage für den langfristigen, energieeffizienten Betrieb geschaffen.
Den Energieverbrauch des Neubaus haben wir durch Dämmung und moderne Haustechnik so weit reduziert, dass die Kriterien für ein „KfW-Energieeffizienzhaus“ erfüllt werden. Dadurch können 45 Prozent der für den Betrieb erforderlichen Primärenergie pro Jahr eingespart werden.
Die Ausstattung der Elektroinstallation mittels KNX- Bustechnik zur ganzheitlichen Steuerung der Heizungsanlage, des Sonnenschutzes sowie der Beleuchtung wurde optimal in die Gebäudetechnik integriert. Weiterhin ist im Gebäude eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Beheizung, ein LED Lichtsystem, eine Photovoltaikanlage und Dachbegrünung verbaut worden um den Anforderungen einer nachhaltigen Gebäudenutzung zu genügen.