Von der Brandkatastrophe zum Neuanfang
Generalunternehmen Borgers baut Betrieb von Schley + Wolters wieder auf
Der Anruf kam an einem Samstagnachmittag: Beim Markisenhersteller Schley + Wolters brannte es. „Diesen Moment des Schocks vergisst man nicht“, so Geschäftsführer Ingo Wolters. Das Feuer war am 2. Dezember 2023 im Heizungsraum des Betriebsgebäudes ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, doch Rauch und Löschwasser hatten großen Schaden angerichtet – das Gebäude war nicht mehr nutzbar. Für die Unternehmer Schley und Wolters eine existenzgefährdende Katastrophe. „Diese Situation stellt Betroffene vor eine Lebensentscheidung: Baue ich wieder auf und mache weiter – oder war es das mit der Selbstständigkeit?“ Das erzählt Thomas Müggenborg vom Generalunternehmen Borgers, zu dessen Spezialgebieten der Wiederaufbau nach Brandschaden zählt.
Entscheiden sich Brandgeschädigte für den Wiederaufbau, ist die dringlichste Frage: Wie kann der Betrieb so schnell wie möglich weitergeführt werden? Geschwindigkeit steht deshalb beim Wiederaufbau an erster Stelle, um finanzielle Folgeschäden zu minimieren. So ging es auch bei Schley + Wolters Schlag auf Schlag: Schon einen Monat nach dem Erstkontakt zu Borgers stand der Entwurf, zwei Monate später begannen die Bauarbeiten. „Durch unsere Planungsabteilung mit Profis in allen Fachbereichen und unsere eigenen gewerblichen Mitarbeitenden konnten wir sofort loslegen“, so Projektleiter Thomas Müggeborg. Für Schley + Wolters ein großer Vorteil: Borgers sicherte ihnen eine Bauzeitgarantie von sechseinhalb Monaten zu. Schlüsselfertig übergeben wurde das Gebäude sogar zwei Wochen früher.
Der Geschäftsbetrieb des Markisenherstellers konnte schon während des Baus weitergehen, aus einem Container auf dem Hof. „Das Team von Borgers hat sich um alles gekümmert, auch bei der Versicherungsabwicklung unterstützt und uns den Rücken freigehalten“, so Jürgen Schley. „Wir hätten weder die Zeit noch genug Ahnung dafür gehabt, die verschiedenen Einzelgewerke selbst zu koordinieren.“ Seit September 2024 steht das Gebäude wieder – ausgestattet mit neuesten Energieeffizienzstandards und modernen Innenräumen. So war der fatale Brand letztendlich doch auch eine Chance – für einen Schritt in Richtung Zukunft.